Du hast nicht den Hund an deiner Seite, den du willst, sondern den, den du brauchst.

Eine Person mit langen dunklen Haaren und Brille sitzt im Wald im Sonnenschein neben einem großen weißen Hund.
  • Hallo, ich bin Dagi, 31 Jahre alt, und lebe mit meinem Partner und unserem Rüden Nemo im Allgäu.
    Meine Begeisterung für Hunde begleitet mich schon seit meiner Kindheit. Mit Nemo begann ich, mich intensiver mit Hundeverhalten und Hundetraining auseinanderzusetzen und daraus entwickelte sich der Wunsch, diesen Weg auch beruflich zu gehen.

    Zunächst absolvierte ich nebenberuflich die theoretische Ausbildung zur Hundeverhaltensberaterin bei ATN. Diese Zeit war fachlich wertvoll, gleichzeitig wurde mir schnell klar, dass mir die praktische Arbeit mit Mensch und Hund fehlte. Aus diesem Grund entschied ich mich anschließend für die Hundetrainerausbildung bei Ziemer & Falke, um mein Wissen praxisnah zu vertiefen.

    In meiner Freizeit bin ich viel mit Nemo draußen unterwegs, besonders im Wald. Die Natur ist für mich ein wichtiger Ausgleich zum Alltag und bietet einen ruhigen Rahmen auch für klare Gedanken und neue Perspektiven.

  • Für mich bedeutet Hundetraining nicht nur, Verhaltensprobleme zu lösen, sondern wirklich hinzuschauen auch dort, wo es manchmal unangenehm wird.
    Wahre Beziehungsarbeit heißt für mich, Konflikte zuzulassen: mit deinem Hund, aber auch mit dir selbst. Dabei verlieren wir niemals den Glauben an Entwicklung, Veränderung und gemeinsames Wachstum.

    Mein Hundetraining basiert auf Empathie, Geduld und einem klaren Verständnis für die Bedürfnisse von Hund und Mensch. Jeder bringt seine eigene Geschichte, seine Erfahrungen und Erwartungen mit und genau dort setze ich an.
    Ich sehe meine Aufgabe darin, dich dabei zu unterstützen, euren gemeinsamen Alltag zu verstehen und bewusst zu gestalten. Denn am Ende geht es nicht um Perfektion, sondern darum, den Alltag mit deinem Hund gut bewältigen zu können.

    Ein besonderer Fokus meiner Arbeit liegt auf der Beziehung zwischen dir und deinem Hund:
    Wie läuft euer Alltag aktuell ab?
    Wo entstehen Missverständnisse?
    Welche Situationen fühlen sich für euch beide schwierig an?

    Darauf aufbauend arbeiten wir an klaren, alltagstauglichen Basissignalen, die Orientierung, Sicherheit und Vertrauen schaffen für dich und deinen Hund. Schritt für Schritt, ohne Druck, in eurem Tempo.

    Wir gehen gemeinsam durch herausfordernde Phasen, lernen aus Fehlern, wachsen daran und feiern sowohl die kleinen als auch die großen Erfolge.
    Denn Hundetraining bedeutet für mich vor allem eines: gemeinsam unterwegs sein, als Weggefährten.

  • Seit fünf Jahren lebt Hund Nemo bei uns. Er ist nicht nur ein treuer Begleiter, sondern vor allem mein Lehrmeister. Unsere Beziehung ist von Konflikten und Herausforderungen geprägt, aber auch von unzähligen wunderbaren Momenten. Nemo hat mich mehr über mich gelehrt, als ich je erwartet hätte. Diese Reise hat mich dazu inspiriert kontinuierlich an mir und an der Verbindung zu meinem Hund zu arbeiten.
    Wenn ich dir erzähle, dass bei uns alles immer reibungslos läuft, würde ich lügen. Auch wir haben noch unsere “Baustellen”. Aber genau diese Herausforderungen sind es, die uns authentisch machen und mich immer wieder an die Wichtigkeit der kontinuierlichen Arbeit an der Beziehung zu meinem Hund erinnern. Wir meistern schwierige Situationen gemeinsam und lernen, an den Herausforderungen zu wachsen.

  • Wenn du bereit bist, dich der Beziehungsarbeit mit deinem Hund zu stellen, die nicht nur aus Training sondern auch persönlicher Weiterentwicklung besteht, dann freue ich mich, dich und deinen Hund auf diesem Weg zu begleiten. Mein Ansatz hilft dir, Vertrauen aufzubauen, Kommunikation zu verbessern und zu deinem Hund zu stärken. Du wirst lernen, schwierige Phasen als Teil des Prozesses zu akzeptieren und positive Veränderungen zu erleben.

    Ich freue mich darauf, mit dir und deinem Hund zu arbeiten und euch auf diesem spannenden, herausfordernden und vor allem bereichernden Weg zu begleiten.

Ein weißer Hund mit gelben Ohren steht im Wald auf einem moosbedeckten Felsen.
  • Hallo, ich bin Nemo, ein 8 Jahre alter Maremmano-Abruzzese-Mischling.
    Mit drei Jahren durfte ich mein Frauchen finden. Ich wusste sofort, dass sie die Richtige für mich ist und dass auch ich für sie der Richtige bin.

    Ich bin eine selbstständige Persönlichkeit und treffe gern eigene Entscheidungen. Das hat bei uns nicht immer reibungslos funktioniert und manchmal zu Konflikten geführt. Mit der Zeit habe ich jedoch gelernt, Vertrauen zuzulassen und mich fallen zu lassen. Heute weiß ich, dass mein Frauchen an meiner Seite ist, auch wenn mir manches noch schwerfällt.

    Gemeinsam haben wir viel über Beziehung, Geduld und gegenseitiges Verständnis gelernt. Mein Frauchen musste dabei ihre Komfortzone verlassen und ich mich auf neue Wege einlassen. Es gab emotionale Tage, Tränen und Frust, aber all das gehört zu unserem gemeinsamen Weg dazu.

  • Ein wichtiger Teil von mir ist mein Jagdtrieb. Mein Bedürfnis zu jagen ist stark. Mein Frauchen hilft mir dabei, diese Instinkte zu lenken, damit ich mich in der modernen Welt gut zurechtfinde. Heute jagen wir gemeinsam, zum Beispiel bei der Fährtenarbeit oder beim Mantrailing.

    Rehe lasse ich inzwischen in Ruhe. Auch wenn ich manchmal gerne hetzen würde, habe ich gelernt, das Wild anzuzeigen. Dafür gibt es Lob und etwas Leckeres und das ist für mich in Ordnung. Weil wir viel Zeit im Wald verbringen und mein Frauchen für meinen Ausgleich sorgt, kann ich Wild inzwischen auch aus der Distanz ruhig beobachten.

    Nicht immer ist das leicht, denn dieses Bedürfnis sitzt tief in mir. Doch wenn mein Frauchen zufrieden mit mir ist, dann bin ich es auch.

    Wir streiten und diskutieren manchmal, aber genau diese Konflikte sind wichtig. Sie machen uns als Team stärker und helfen uns, aus Fehlern zu lernen und gemeinsam zu wachsen. In keiner Beziehung herrscht immer Harmonie und das ist auch nicht nötig. Wir sind zwei Individuen mit unterschiedlichen Bedürfnissen und müssen eine gemeinsame Mitte finden. Oft vertraue ich meinem Frauchen, denn sie kennt sich in der modernen Welt besser aus, gibt Strukturen vor und setzt klare Regeln. Das gibt mir Sicherheit.

  • Andere Hunde sind für mich in Ordnung, auch wenn ich nicht immer freundlich reagiere. Besonders wenn sie mir zu nah kommen oder mich bedrängen, fühle ich mich unsicher. Früher brachte das mein Frauchen oft an ihre Grenzen. Ich hatte dabei nie das Gefühl, etwas falsch zu machen.

    Mit der Zeit zeigt sie mir Wege, in solchen Situationen ruhiger zu bleiben. Das klappt nicht immer, aber wir machen Fortschritte und sind auf einem guten Weg.

    Ich bin wählerisch, mit welchen Hunden ich Kontakt haben möchte. Es gibt einige, mit denen ich mich wohlfühle, und andere, mit denen ich nichts anfangen kann. Am liebsten ist es mir, wenn Hunde meine Grenzen respektieren und mich einfach in Ruhe lassen.

  • Eigentlich schlafe ich viel und genieße die Ruhe. Auch das musste mir mein Frauchen erst beibringen. Früher wollte ich alles im Blick behalten. Ich legte mich so hin, dass ich Frauchen und Herrchen beobachten konnte, auch nachts. Wenn draußen etwas los war, meldete ich mich. Ich dachte, das sei meine Aufgabe.

    Das führte dazu, dass ich wenig Schlaf bekam und Frauchen und Herrchen ebenfalls. Mit klaren Regeln und Strukturen zeigte mir mein Frauchen, dass ich diese Verantwortung abgeben darf. Heute weiß ich, dass sie aufpasst. Wenn ich doch etwas bemerke, melde ich es und bekomme eine ruhige Rückmeldung, dass alles in Ordnung ist. Das gibt mir Sicherheit.

    Am liebsten arbeite ich mit meiner Nase. Mantrailing ist mein großes Hobby. Es gibt mir eine Aufgabe, hilft mir, mich zu fokussieren und meine Instinkte sinnvoll zu nutzen.

    Ich verbringe viel Zeit im Wald. Dort kann ich besonders gut entspannen, vor allem weil mein Frauchen dort ruhig ist. Wenn sie entspannt ist, kann ich es auch sein. Der Wald ist für uns ein gemeinsamer Rückzugsort, an dem wir einfach sein dürfen.

  • Es ist nicht immer alles perfekt zwischen mir und meinem Frauchen. Sie macht auch nicht immer alles richtig, und es gibt Zeiten, in denen wir uns in unseren Ansichten nicht einig sind. Aber genau diese Diskussionen und Auseinandersetzungen sind wichtig für unsere Beziehung. Sie helfen uns, uns gegenseitig besser zu verstehen und an uns zu wachsen, Wir lernen aus unseren Fehlern und wissen, dass jeder Schritt auf unserem gemeinsamen Weg uns noch stärker macht.

    Ich beobachte mein Frauchen oft und kenne sie in- und auswendig. Ich weiß, wie sie sich fühlt. Wir haben ein starkes Band aufgebaut, nicht nur durch Erfolge sondern auch durch die Fehler, die wir gemeinsam gemacht haben.

    Ob ich dich und deinen Hund kennenlernen darf, entscheidet mein Frauchen, denn sie kennt mich am besten und sorgt immer dafür, dass es mir gut geht. Jedoch darf auch ich manchmal aus meiner Komfortzone raus, um mich weiterzuentwickeln.

    Ich freue mich!

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